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Die kreativen Bausteine

Mel Rhodes, ein US-amerikanischer Wissenschaftler, gab dem Begriff Kreativität in den 1960er Jahren eine bis heute noch immer gültige Unterteilung in vier verschiedene Grundelemente, die so genannten vier Ps der Kreativität.[37] Sie helfen, den oftmals noch diffusen Begriff praxisbezogen zu unterteilen, und umfassen

Die kreative Person
Den kreativen Prozess
Das kreative Produkt
Das kreative Umfeld (orig.: press. d. h. der Problemlösungsdruck der Umwelt).
Diese Beschreibung hat, aus konzeptionell-beschreibender Sicht, bis heute noch eine fundamentale Bedeutung und wird vor allem im anglo-amerikanischen Sprachraum mit dem Begriff „absichtliche Kreativität“ in Verbindung gebracht. Es gab und gibt wiederholte Versuche, die vier Ps um weitere P-Begrifflichkeiten zu ergänzen, die aber bislang weder schlüssig waren, noch sich in der Kreativanwendung durchsetzen konnten.

Für alle vier Elemente gibt es Faktoren, die für das Auftreten von Kreativität z.T. förderlich, z.T. auch notwendig sind. Diese wirken dann miteinander nicht in additiver, sondern in einer interagierenden Weise damit Kreativität entstehen kann.[38]