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Die Klasse Formel E boomt im Rennsportbereich. Immer mehr Automarken geben elektrisch Gas. So auch das deutsche Rennsportteam HWA, das seit 2018 in die Formel E mit zwei Rennwagen teilnimmt.

Von Mexiko nach Hongkong: Die beiden E-Rennwagen werden im Flugzeug transportiert und mit ihnen die Kommandozentrale. Sechs Tische mit 12 Arbeitsplätze. 24 Displays, die sich dank Splitscreen beim Einschalten in 70 Screens verwandeln.

Die besonderen Herausforderungen der Formel E sind Platz und Überblick. Das gesamte Equipment muss für den Flug angepasst sein, da die Rennen über die gesamte Welt verstreut sind. Die Ausrüstung und Technik muss daher in Flight Cases passen, also möglichst klein und platzsparend zu verstauen sein.

HWA Team in Hongkong (Foto: HWA)
HWA Team in Hongkong (Foto: HWA)

Gleichzeitig wird für die Rennen aber ein Kommandostand für die Ingenieure benötigt, der einen großen Überblick verschafft, um alles im Blick zu haben, den Energieverbrauch richtig einschätzen und dem Fahrer entsprechend Anweisungen geben zu können. „Von Fahrzeugdaten bis hin zu Streckeninformationen muss alles gleichzeitig zu sehen sein und die Möglichkeit bestehen, Daten live auszuwerten. Und das für alle Ingenieure. Das heißt es braucht zwölf vollwertige Arbeitsplätze. Zwei Dinge, die sich eigentlich widersprechen. Möglichst wenig Gepäck, möglichst viel Überblick. Die Lösung kam für uns mit Digital Signage“, sagt Jürgen Eberhart, Race Engineer HWA AG.

Der österreichische Digital Signage Integrator Peakmedia entwickelte hierfür spezielle Display Tables, die für jeweils zwei Ingenieure Platz bieten. Jeder hat zwei Displays vor sich. Während am unteren Screen die gesamten Fahrzeugdaten gezeigt werden, ist der obere Monitor in vier Teilbereiche unterteilt. Der Input von TV Signalen, Livebilder von besonderen Passagen, Rundenzeiten, Zwischenzeiten, Abstandszeiten – all dies wird dort am Split Screen synchron angezeigt und garantiert eine optimale Überwachung.

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