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Die Schlosslichtspiele 2019 – Motto: „Ein Sommer der Liebe und des Lebens. Hate comes late – Love comes first“ – werden zu Europas größtem digitalen Kunstwerk.

Die Schlosslichtspiele gehen in ihre fünfte Spielzeit: Vom 8. August bis 15. September erstrahlt die Barockfassade des Karlsruher Schlosses wieder durch Projection Mappings und wird zum größten digitalen Kunstwerk Europas – mit neuen Werken, die in diesem Jahr unter dem Motto „Ein Sommer der Liebe und des Lebens. Hate comes late – Love comes first“ stehen.

Kuratiert werden die von der Karlsruhe Marketing und Event GmbH veranstalteten Schlosslichtspiele Karlsruhe vom künstlerisch-wissenschaftlichen Vorstand des ZKM (Zentrum für Kunst und Medien) Karlsruhe, Peter Weibel. „Zusätzlich zur Auswahl der brillanten, bewährten 3D-Projektionen auf die Schlossfassade gibt es mehrere neue Auftragsarbeiten von neuen und bereits bekannten Teams zu den Themen ‚Ursprung des Universums’, ‚Ursprung der Erde’, ‚Ursprung des Lebens’ und ‚Ursprung der Liebe’“ , verspricht Weibel.

Die Liebe werde in all ihren Formen, in religiösen wie personellen, zelebriert, von der Liebe zu Gott und von Gottes Liebe für die Welt, die sich in den Ursprungsmythen östlicher, westlicher, nördlicher und südlicher Religionen spiegele, so der Kurator weiter. „Vom See Genezareth bis zu Woodstock gibt es Konzile des Friedens und der Liebe. Von J. S. Bach bis Bob Dylan gibt es Hymnen an den Himmel“, beschreibt er den thematischen Rahmen.

Angekündigt sind damit Love, Peace and Happiness ebenso wie wissenschaftliche oder philosophische (Ein-)Blicke: „Die Menschheitsgleichnisse werden durch eine naturwissenschaftliche Perspektive und eine evolutionäre, biologische und astrophysikalische Perspektive in die Sprache der Gegenwart übertragen. Das ist einzigartig und neuartig als künstlerisches Projekt und technische Realisation.“

Bislang sahen rund 1,4 Millionen Gäste die Schlosslichtspiele Karlsruhe in ihrer vierjährigen Geschichte.

Projection Mapping: Schlosslichtspiele 2017 mit mehr als 250.000 Besuchern

Wenn das nicht Breitwand ist – Installation "The Evolution of Technology with deeper Meaning" (Foto: ZKM / Global Illumination)
Wenn das nicht Breitwand ist – Installation „The Evolution of Technology with deeper Meaning“ (Foto: ZKM / Global Illumination)

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