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Die Digitalisierungsstrategie bei Ströer sorgt offenbar für anhaltend wachsende Erträge. Nun passt der Außenwerber seine Dividendenpolitik an – zugunsten der Anteilseigner.

Vor dem Hintergrund der neuen „Out-of-Home plus“ Strategie (OOH plus) des Konzerns sowie der seit 25 Quartalen in Folge positiven Geschäftsentwicklung, die laut dem Unternehmen ebenso auch für die Zukunft erwartet wird, haben Vorstand und Aufsichtsrat der Ströer Gruppe beschlossen, die bisherige Dividendenpolitik der Gruppe neu zu strukturieren.

So wird die Ausschüttungsquote von bisher 25% bis 50% auf 50% bis 75% des bereinigten Jahresüberschusses erhöht und der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende von 1,30 Euro auf 2,00 Euro vorgeschlagen. Hintergrund dieser Anpassung „ist das erwartete, strukturelle und nachhaltige Wachstum des deutschen Außenwerbemarktes und das auf langfristiges Wachstum ausgerichtete Business Modell von Ströer“, heißt es.

Der Media Owner gehe davon aus, dass sich der vor allem durch die fortlaufende Digitalisierung getriebene strukturelle Aufwärtstrend für Out-of-Home-Werbung, mit Wachstumsraten von rund 5% für mindestens 10 weitere Jahre fortsetzen werde

Um ein Wachstum am oberen Ende des erwarteten strukturellen Marktwachstums sicher zu stellen und die Auslastung seiner Infrastruktur zu erhöhen, hat Ströer als erster national agierender OOH-Player mit „OOH plus“ eine neue Wachstumsstrategie entwickelt, die einen besseren und vor allem direkteren Kundenzugang ermöglicht.

Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr 2019 „eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung im mittleren einstelligen Prozentbereich.“

Die Ströer SE & Co. KGaA präsentierte vor wenigen Wochen mit den vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2018 ein Rekordergebnis. Die testierten Zahlen des Geschäftsjahres 2018 werden im Zuge der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 27. März 2019 bekannt gegeben.

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