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Clear Channel bekämpft negative Gefühle der Pendlerströme mit einer riesige digitale Kunstgalerie im Untergrund von Stockholm.

Die mehr als 250 digitalen Plakate in der Stockholmer Metro werden temporär mit digitaler Kunst ersetzen. Die Initiative soll dazu beitragen, negative Stimmungen der Pendler zu bekämpfen, indem sie Kunstwerke zeigt, die speziell zur Beseitigung negativer Gefühle wie Müdigkeit, Angst und Stress geschaffen wurden. Damit wird der öffentliche Nahverkehr der schwedischen Hauptstadt zur längsten digitalen Kunstausstellung der Welt.

Die Initiative wurde vom DooH-Netzwerkbetreiber Clear Channel Scandinavia ins Leben gerufen: Während der Ausstellungszeit erleben die Stockholmer digitale Kunst die sie selber beeinflussen können. Die Auswahl der Kunstwerke verändert sich in Echtzeit basierend auf der Stimmung der Pendler.

Bessere Stimmung Dank ClearChannel (Foto: Clear Channel)
Bessere Stimmung Dank ClearChannel (Foto: Clear Channel)
Bessere Stimmung Dank ClearChannel (Foto: Clear Channel)
Bessere Stimmung Dank ClearChannel (Foto: Clear Channel)

Jüngste Untersuchungen zeigen, dass die Stockholmer Bevölkerung die emotional negativ am stärksten belastete Bevölkerungsgruppe in Schweden ist. Ein weltweiter Trend der insbesondere in Großstädten zu messen ist – insbesondere in hochintensiven Umgebungen wie U-Bahn-Systemen. „Mit über 250 Displays ist die Metro Stockholm eine attraktive Plattform, um Menschen zu erreichen. Es ist jedoch ein intensives Umfeld, in dem wir den Nutzern gerne mehr positive Erfahrungen geben möchten. Unsere Screens erreichen täglich Millionen von Menschen, somit haben wir die einzigartige Gelegenheit, unsere Technologie und Infrastruktur zu nutzen, um mit Stockholms Pendlern in Kontakt zu treten und ihnen eine neuartige Kunsterfahrung zu bieten“, so Finn Wikander, Chief Product and Innovation Officer von Clear Channel Scandinavia.

Die Stockholmer Metro ist international auch als die längste Kunstgalerie der Welt bekannt, mit Gemälden, Schnitzereien, Skulpturen und Mosaiken an 100 Stationen, die sich über eine Fläche von mehr als 110 Kilometern erstrecken. Durch die aktuelle Kampagne mit der Clear Channel Sweden sein Netzwerk von digitalen Plakaten zur Präsentation von Kunst aktiviert, wird die Metro der Stadt auch zu einer riesigen digitalen Kunstausstellung – die wohl längste der Welt. Die Kampagne trägt den Namen „The Emotional Art Gallery“ und umfasst sechs Original-Kunstwerken, die speziell entwickelt wurden, um negativen Emotionen entgegenzuwirken.

Bessere Stimmung Dank ClearChannel (Foto: Clear Channel)
Bessere Stimmung Dank ClearChannel (Foto: Clear Channel)

Sechs internationale Künstler wurden ausgewählt und beauftragt, ein besonders positives Gefühl auszudrücken, darunter glücklich, friedlich, energisch, ruhig, liebevoll und sicher. Jeder von ihnen ist das Gegenstück zu einem negativen Gefühl der Pendler, das von einem maßgeschneiderten Algorithmus erfasst wird. Dazu setzt Clear Channel nicht auf Sensoren am Screen – die ja jeweils nur ein paar Nutzer direkt vor dem Screen erfassen können – sondern auf öffentliche Daten.

Der für die real-time Playout verwendete maßgeschneiderte Algorithmus analysiert dynamische, öffentliche Daten innerhalb von Google-Suchen, Social Media, Nachrichtenartikeln und Reiseverkehrsinformationen, um zu interpretieren, ob Menschen traurig, ängstlich, müde, gestresst, gereizt oder ängstlich sind. „Alle Unternehmen verfolgen aktuelle Nachrichtenereignisse und Trends als Recherche für ihre Kommunikation. Also haben wir uns überlegt, warum wir diese Art von Echtzeitdaten nicht als eine neue Art von kreativem Input nutzen, sei es durch Kunst oder Werbung. Es macht die Inhalte relevanter und in diesem Fall besser darauf abgestimmt, Freude, Energie und Liebe auf die Pendler zu übertragen“, sagt Finn Wikander.

Für Clear Channel stellt diese Kunstinitiative eine neue Art der Investition in eine Stadt und ihre Bevölkerung dar und verwischt die Grenze zwischen digitalem und physischem öffentlichen Raum.

Bessere Stimmung Dank ClearChannel (Foto: Clear Channel)
Bessere Stimmung Dank ClearChannel (Foto: Clear Channel)

Ein Beispiel wie Out of Home Anbieter zunehmend von der traditionellen Fokussierung von Stadtmöblierung (Investitionen in Hardware und Infrastruktur einer Stadt) zu einem Anbieter von Smart City Plattformen entwickeln, um neue Wege der Interaktion mit den Bürgern zu schaffen. In diesem Fall stehen nicht Sensoren und Ladestationen im Vordergrund, sondern die Förderung des Wohlbefindens der Bewohner.

Die Ausstellung für digitale Kunst findet noch b 24. März statt und wird auf digitalen Plakaten in Stockholms Metro- und S-Bahn-System gezeigt. Die Ausstellung ist eine unabhängige Initiative von Clear Channel und wird parallel zum offiziellen Kunstprogramm der Metro durchgeführt. Zu den teilnehmenden Künstlern gehören der in Stockholm lebende Designer & Motion Graphic Artist Andreas Wannerstedt und die in Berlin lebende Künstlerin Susi Sie, die die digitalen Kunstinstallationen für die Eröffnung der Olympischen Spiele in Rio 2016 entwarf.

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