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Der Belantis-Park bei Leipzig ist mit über 60 Attraktionen und Shows der größte Freizeitpark Ostdeutschlands. In der Halloween-Zeit sorgen spezielle Grusel-Events, neuerdings mit Hilfe von Laserprojektoren, für zusätzliches Gänsehaut-Feeling.

Auf einem ehemaligen Tagebaugelände bei Leipzig ist eine wunderschöne Seenlandschaft entstanden – mittendrin liegt seit 2003 der Freizeitpark Belantis. Die Gäste des Parks reisen aus ganz Deutschland an, um einen oder mehrere Tage lang „eine Reise durch Zeit und Raum“ auf dem rund 25 Hektar großen Areal zu machen.

Nach einer Begrüßung im parkeigenen Schloss erkunden Groß und Klein acht verschiedene Themenwelten; den „Strand der Götter“, die „Insel der Ritter“, das „Land der Grafen“ bis hin zum „Tal der Pharaonen“, der Europas größte, 38 m hoher Wildwasserbahn bietet. Zum Saisonabschluss im Oktober gibt es im Park spezielle Halloween-Events, die sich als besondere Besuchermagneten erwiesen haben (vgl. auch Link am Ende des Textes).

Claudia Hoffman, Künstlerische Leiterin bei Belantis und im Park für Events, Entertainment und Shows zuständig, konzipierte innerhalb von drei Monaten die neuen Kulissen, Effekte und Shows für Halloween. Die nötigen Requisiten, etwa 200 Skelette, diverse Foltermaschinerien, metergroße Skorpion- und Spinnenfiguren, kilometerweise Spinnenweben sowie etliche Liter Kunstblut sorgen für die notwendige Stimmung – außerdem wurden sogenannte „Erschrecker“ angeworben – mehr als 30 Schauspieler, die plötzlich in ihren Verkleidungen aus Nischen zum Vorschein kamen.

Für weitere Schrecksekunden bei den Besuchern sorgten zuletzt auch Videoprojektionen. Das war keine einfache Aufgabe. „Für uns war es besonders wichtig“, so Claudia Hoffman, “dass kein Besucher durch das Bild laufen kann. Außerdem müssen die Projektoren einfach bedienbar und besonders wartungsarm sein, da sie ja an ziemlich unzugänglichen Orten – in Spinnweben oder Leichenbergen vor den Besuchern versteckt – aufgestellt wurden.“ Darüber hinaus sollte die Projektionsqualität besonders hoch sein, damit die Gruseleffekte echt und lebendig wirken.

Für die technische Umsetzung der Videoprojektionen arbeitete Grusel-Expertin Claudia Hoffman mit dem Bild- und Tonspezialisten Adrian Neumann von der Firma Naturton zusammen. Nach einer sorgfältigen Analyse der für Projektionen ungewöhnlichen Einsatzorte und dem ausgiebigen Vergleich verschiedener Projektormodelle, entschied sich der Park für die Ultrakurzdistanzprojektoren Epson EB-700U mit Laserlichtquelle.

Auch 2019 werden Laserprojektoren an Halloween eingesetzt werden (Foto: Epson)
Auch 2019 werden Laserprojektoren an Halloween eingesetzt werden (Foto: Epson)

Die Projektionstechnologie projiziert große Bilder auf sehr kurze Distanz, sodass Besucher keinen Schatten werfen können. Außerdem laufen die Geräte bis zu 20.000 Stunden ohne Wechsel der Lichtquelle, bieten ein sehr helles und klares Bild und sind zudem staubdicht. „Sehr praktisch ist auch, dass sich diese Epson-Laserprojektoren um 360° gedreht installieren lassen und damit sehr flexibel einsetzbar sind. Schließlich“, so Neumann weiter, „hat sich auch gezeigt, dass die Geräte problemlos mit den im Oktober üblichen Temperaturschwankungen im Park zurecht kamen. Zwei der Geräte überstanden sogar klaglos während der Haupttage des Halloween-Events einige Tage in den Labyrinthen im Außenbereich – sie waren natürlich vor Regen geschützt aber wir haben sie einfach Tag und Nacht laufen lassen, damit sich keine Feuchtigkeit festsetzen konnte.“

„Die Installation verlief sehr erfolgreich“, sagt Hoffmann.

Die Besucherzahlen geben dem Konzept Recht, denn an den insgesamt acht Halloween-Aktionstagen 2018 kamen insgesamt rund 27.000 Neugierige, etwa 13.000 davon trauten sich in die verschiedenen Grusel-Labyrinthe. „Der Halloween-Tag am 31. Oktober war mit 7.000 Besuchern der besucherstärkste Tag des letzten Jahres“, bekräftigt Claudia Hoffmann. Auch für die nächsten Halloween-Veranstaltungen sind die Epson Laserprojektoren bereits fest eingeplant.

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