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Außenwerber RBL Media erhält ab Sommer die Out-of-Home Werberechte für Leipzig. Gegen die Vergabe des lukartiven Vertrags hatte Wettbewerber Wall Rechtsmittel eingelegt – und nun verloren.

Erleichterung in Leipzig und Aachen: In der sächsischen Metropole herrschnt nun Rechtssicherheit und die neuen Stadtmöbel und Plakatflächen können ausgerollt und betrieben werden und auch in der Kaiserstadt Aachen ist Media Owner RBL Media froh, dass ein wichtiger Kontrakt rechtswirksam wird.

Im Jahr 2016 schrieb Leipzig die Außenwerberechte aus – laut Stadt war kein geeignetes Angebot darunter. Zuvor hatte Leipzig den Vertrag mit JCDecaux respektive Wall gekündigt und man hatte sich auf eine Übergangslösung verständigt.

Der Leipziger Stadtrat hatte dann am 20. Juni 2018 in einer Sitzung beschlossen, der RBL Media GmbH den Zuschlag für eine umfassende Werbekonzession zu erteilen. Diese umfasst den Betrieb von hinterleuchteten Citylight-Postern und -Säulen, die Errichtung von digitalen Werbeträgern und die Erneuerung von voraussichtlich rund 900 Fahrgastunterständen. Der Vertrag läuft von Sommer 2019 bis 2034.

Eigentlich war damit alles klar: bis zu 300 zusätzliche Unterstände und ein neuer Konzessionär waren vereinbart und gefunden. Doch Wall legte zunächst bei der zuständigen Vergabekammer Sachsen Beschwerde ein. Kürzlich wies letztinstandlich das Oberlandesgericht Dresden die Beschwerde von Wall zurück.

Nun kann die Stadt wie vorgesehen den Auftrag erteilen. Der Vertrag mit Wall endet damit am 30. Juni. Ab dem 1. Juli wird dann RBL insgesamt 900 Bus- und Straßenbahnhaltestellen mit Wartehäuschen ausstatten.

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