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Zusätzlich zu der Werbung an Schweizer Bahnhöfen vermarktet APG|SGA seit 2019 nun auch die Werbeflächen und in den Zügen der SBB. In den kommenden Jahren nimmt der Media Owner viel Geld in die Hand und investiert in neue DooH-Medien.

Ab diesem Jahr hat die APG|SGA allein bei und für ihren Kunden SBB einiges zu tun. Los ging es im Januar. Denn seit Anfang 2019 werden 15.800 Innenflächen (RailPoster und RailMidiPoster) in den schweizweiten SBB-Zügen neu durch die APG|SGA Traffic vermarktet, statt – wie bislang – durch den Bahnbetreiber selbst.

Besonders interessant ist zudem die zusätzliche Digitalisierung der Werbemöglichkeiten an den Bahnhöfen in der Schweiz. Denn hier kann die Nr. 1 in der Schweizer Außenwerbung mit gut und sehr gut nachgefragten Werbeflächen rechnen – muss diese aber teilweise natürlich erst neu schaffen. Viele der frequenzstarken Bahnhöfe werden mit großen LED-Flächen ausgestattet.

Im aktuellen Aktionärsbrief vermerkt der börsennotierte Außenwerber dies. Das ist auch der Grund, warum in den kommenden zwei Jahren zwar eine Dividende, aber keine Sonderdividende ausgeschüttet werden soll. Denn die kommenden zwei bis drei Jahre sollen durch Investitionen in bedeutender Höhe geprägt sein.

Der Start zum Megaprojekt SBB verlief indes nicht ganz ungestört: Nachdem die APG|SGA 2017 in der Ausschreibung von Fremdwerbeflächen auf dem SBB-Areal in der ganzen Schweiz den Zuschlag für sämtliche Lose der analogen und digitalen Fremdwerbung sowie neu auch für die exklusive Vermarktung der Außen- und Innenwerbung in Zügen erhalten hatte, hatte Mitbewerber Tamedia / Neo Advertising gegen das Ausschreibungsverfahren Beschwerde eingelegt. Daraufhin mussten die Vertragsabschlüsse sowie die Umsetzung der Konzepte ausgesetzt werden.

Hierzu hatte das Bundesverwaltungsgericht im Mai 2018 einen Zwischenentscheid gefällt, der es erlaubte, dass APG|SGA mit den SBB die neuen Verträge ab 1. Januar 2019 abschliessen konnte.

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