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Alle drängt es in Digital-out-of-Home. Doch mancher Media Owner kann und will nicht bei jeder Ausschreibung teilnehmen. Aktuell auch Clear Channel Schweiz.

Immer wieder kommt es vor, dass sich Branchenunternehmen an bestimmten Ausschreibungen gar nicht erst beteiligen wollen. Nun mag Clear Channel Schweiz bei zwei Ausschreibungen in Zürich keine Unterlagen einreichen. In der jüngeren Vergangenheit hatte auch die Konkurrenz vom Schweizer Marktführer schon einmal Abstand genommen, bei Projekten ein Angebot abzugeben. Die APG wollte „nicht an der aktuellen Ausschreibung der Stadt Zürich für Werbescreens und interaktive Stadtpläne teilnehmen“, hieß es etwa im Sommer 2018.

DooH Schweiz: Ausschreibung in Zürich – APG|SGA nimmt nicht teil

Jetzt will sich auch Clear Channel bei zwei Ausschreibungen in Zürich gar nicht erst engagieren, wie der Media Owner in einer Stellungnahme öffentlich machte.

„Clear Channel verzichtet auf die Teilnahme an der Ausschreibung der SZU und der VBZ“ titelt der Außenwerber, der auf geplante DooH-Projekte bei den VBZ (Verkehrsbetriebe Zürich) und der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG, einer private Aktiengesellschaft, die als Bahngesellschaft Teil des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV ist.

In der knappen Medienmitteilung des Außenwerbeunternehmens heißt es weiter: „Clear Channel hat sich entschieden, in beiden Ausschreibungen kein Angebot zu unterbreiten. Dieses Inventar passt nicht in das bestehende Angebot von total 357 digitalen Stellen und lässt sich nicht mit den Digital PLAY Angeboten kombinieren. Im Falle der VBZ bietet sich auch keine gewinnbringende Kombination mit den rund 1.100 klassischen Plakatstellen an den Haltestellen an.“

Robert Furger, Development und Technology Officer, macht in einem Statement klar, dass die Ausschreibungsbedingungen aus zwei Gründen dem Unternehmen nicht passend erscheinen: „Selbstverständlich begrüßen wir den Ausbau des digitalen Angebotes in der Schweiz. Diese beiden Mandate wären aber Insellösungen in unserem Gesamtangebot, mit wenig Chancen für eine sinnvolle Kommerzialisierung.“

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