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Seit Jahren beschwert sich Out of Home Netzbetreiber über die „Verbotswut“ von DooH am Straßenrand. Doch oft wird dabei vergessen, wie weit die Branche in den letzten Jahren schon gekommen ist.

In deutschen (wahlweise auch schweizer oder österreichische) Innenstädte haben digitale Werbeträger heute einen festen Platz. Auch wenn die meisten DooH-Flächen kein Bewegtbild erlauben, sind wir doch schon erheblich weiter als vor fünf Jahren.

Ströer stellt Schritt-für-Schritt 3000 digitale Großflächen in bundesdeutschen Städten auf, digitale Werbeflächen im mittleren Grünstreifen (Berlin, Düsseldorf) sind auf einmal genehmigungsfähig oder Screens an Bushaltestellen dürfen jetzt auch im „vermarktungsfähigen“ Winkel zum fließenden Verkehr betrieben werden.

Natürlich ist der Status-Quo nur ein Meilenstein auf dem Weg zur weiteren Digitalisierung von Out-of-Home.

Die öffentliche Hand steht weiter unter Druck die Pachteinnahmen zu erhöhen. Doch mit dem zukünftigen Wegfallen der Tabakwerbemillionen und der Wunsch der Kommunen nach Smart-City Anwendungen sind neue Erlösmodelle für Out-of-Home notwendig. Dafür bedarf es mehr DooH am Straßenrand zu genehmigen. Das Bewusstsein scheint sich bei den Kommunen zu entwickeln.

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