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Gegen Google, Baidu und Co – Bei Mercedes wird die gesamte Karosserie zum Display, während bei BMW den Personal Assistant mit großem Cockpit auftrumpft setzt Audi auf in-Car VR Entertainment.
Die großen Tech-Giganten wie Google oder Uber wollen den Mobilitätssektor beherrschen und den großen Autoherstellern den Rang ablaufen. Die drei deutschen Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes halten auf der CES dagegen. Aber anders wie in den vergangenen Jahren nicht nur mit neuen autonomen Mobilitätskonzepten, sondern mit digitalen Experiences. Allen gemein sind zentrale Displays ohne die neuen Fahrzeugkonzepte nicht auszukommen scheinen.

Karosserie wird zum Display – Mercedes setzt auf „Informierten Vertrauen“ bei autonomen Fahrzeugen

Bei der Mercedes Studie Urbanetic wir Karosserie zum Display (Foto: Daimler)
Bei der Mercedes Studie Urbanetic wir Karosserie zum Display (Foto: Daimler)
Bei der Mercedes Studie Urbanetic wir Karosserie zum Display (Foto: Daimler)
Bei der Mercedes Studie Urbanetic wir Karosserie zum Display (Foto: Daimler)

Mercedes trumpft mit der autonomen Studie Urbanetic auf, die voll autonom als Kleinbus die Mobilitätslücke zwischen Heim und Mobilitätshub schließen soll. Hier fehlt systembedingt ein Cockpit-Display, aber ein Displaylaufband unter dem Dachhimmel informiert die Fahrgäste über den aktuellen Standort.

Über verschiedene Kamera- und Sensorsysteme nimmt das Fahrzeug seine Umgebung vollumfänglich wahr und kommuniziert aktiv mit ihr. Fußgänger, die vor ihm die Straße überqueren, werden durch das Display in der Fahrzeugfront mittels speziellen Animationen informiert, dass sie wahrgenommen wurden. Eine ähnliche Funktion erfüllt das digitale Shadowing im Bereich der Seitentür. Mehrere hundert Leuchteinheiten signalisieren den sich nähernden Personen, dass sie erkannt wurden. Deren Konturen werden schemenhaft auf der Außenhülle dargestellt. Fußgänger oder Radfahrer können kommende Handlungen des Fahrzeuges schnell und zuverlässig einschätzen.

Der BMW Intelligent Personal Assistant wird zum Herzstück

BMW mag es auf der CES futuristisch - Vision iNext (Foto: BMW)
BMW mag es auf der CES futuristisch – Vision iNext (Foto: BMW)
BMW mag es auf der CES futuristisch - Vision iNext (Foto: BMW)
BMW mag es auf der CES futuristisch – Vision iNext (Foto: BMW)

Im Mittelpunkt des Auftritts auf der CES stehen der BMW Vision iNEXT und der BMW Intelligent Personal Assistent, der als Fahrzeugexperte und Seele des BMW auch das zentrale Element der Interaktion zwischen dem Fahrer, seinem Fahrzeug und seiner digitalen Lebenswelt darstellen soll. Der BMW Vision iNEXT ist gleichzeitig integrierter Bestandteil der digitalen Welt und nahtlos eingebunden in den Verbund von Smart Devices, Smart Home und digitalen Diensten.

Audi verwandelt auf der CES das Auto in eine Erlebnisplattform für Virtual Reality

Audi präsentiert fahrzeug-gekopplete VR-Experiences auf der CES (Foto: Audi)
Audi präsentiert fahrzeug-gekopplete VR-Experiences auf der CES (Foto: Audi)
Audi präsentiert fahrzeug-gekopplete VR-Experiences auf der CES (Foto: Audi)
Audi präsentiert fahrzeug-gekopplete VR-Experiences auf der CES (Foto: Audi)

Bei Audi dreht sich alles um VR – zusammen mit Disney haben die Ingolstädter eine in-car Experience-Plattform geschaffen. Auf der CES 2019 hat Audi die neue VR-basierte Entertainment Plattform nun erstmals vorgestellt, mit der VR und interaktive Inhalte noch viel realistischer auf dem Rücksitz erlebt werden können. Dabei wird die VR-Brille mit dem Fahrzeug gekoppelt, so dass die virtuellen Inhalte in Echtzeit an die Fahrbewegungen des Autos angepasst werden. Das VR Adventure „Marvel’s Avengers: Rocket’s Rescue Run“ ist ein futuristischer CES-Prototyp der gemeinsam mit Disney Games and Interactive Experiences entwickelt wurde. Das Start-up holoride soll neue Unterhaltungskategorie über offene Plattform etablieren

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