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Im Idealfall berücksichtig das Ladenbaudesign bereits einen zukünftigen Technologie-Refresh. Denn der Einzelhandel nutzt Ladenbauelemente in der Regel acht Jahre, während Displays schon nach der Hälfte ersetzt werden (müssen). Benetton zeigt wie man bereits betagten Elementen ein zweites Leben einhaucht.

Auch wenn das Digital Signage Konzept von Benetton schon ein paar Jahre alt ist, zählt es weiter zu den wirkungsvollsten Retail-Projekten die wir kennen. Denn jeder Screen steht im direkten Kontext mit der benachbarten Kollektion und präsentiert die Bekleidung in Bewegung.

Doch wir heute beim Besuch des Benetton Flagships in der Münchner Innenstadt entdeckt haben, ist ein anderes Thema. Die Sichtbeton-Optik und insbesondere die Displayhalterungen in Form von Metallkäfigen polarisieren seit dem Roll-out und sind Geschmackssache. Aber die Flexibilität der offenen Architektur ist unübertroffen.

Benetton Digital Signage in München (Foto: invidis)
Benetton Digital Signage in München (Foto: invidis)

So wurden die ersten Screens nach Ende der sinnvollen Laufzeit gegen neue Displays ausgetauscht. Die neue Generation setzt natürlich auf LED-Backlight und benötigt weniger als die Hälfte der Bautiefe im Vergleich zu den alten LCD-Displays bzw. Videowall Displays.

Benetton kann weiterhin die bestehenden Metallkäfige nutzen, da die Aufhängungspunkte flexible verändert werden können. Natürlich bringt diese „sichtbare“ Art der Installation auch Nachteile: So sind die Kabel recht deutlich von der Seite zu sehen. Aber das passt zum Trend von Sichtbeton – Kabelkanäle werden zum Teil der (Retail)Architektur.

Benetton Digital Signage in München (Foto: invidis)
Benetton Digital Signage in München (Foto: invidis)

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