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Während gerade Apple Pay auch in Deutschland startet, verändert Apple zumindest in seinen US-Stores die Art der Kundenansprache. Screens spielen dabei eine größere Rolle denn je.

Am heutigen Dienstag ist Apple Pay in Deutschland gestartet. Damit ist die Lösung nun in elf EU-Ländern verfügbar. Partner auf Seite der Banken und Finanzdienstleister sind aktuell: American Express, Maestro, Boon, Bunq, Comdirect, Deutsche Bank, Edenred, Fidor Bank, Hanseatic Bank, HypoVereinsbank, N26, O2 Banking und VIMPay. Kreditkarten von Visa und Mastercard sind mit der Contactless Payment-Lösung ebenfalls kompatibel. Auch Tank & Rast führt heute Apple Pay ein.

Neben diesem nationalen Roll-out gibt es aber in den USA derzeit ein anderes interessantes Phänomen zu beobachten: Apple verändert die Art der Kundenansprache in seinen Läden. Dabei bleiben wichtige und Marken-eigene Lösungen wie die LED Walls selbstverständlich weiter als Informationsträger erhalten.

In den letzten Jahren hatte Apple seine eigenen Flagships weltweit mit LED-Screens ausgestattet. Dort inszeniert sich die Marke. Verschiedene Umsetzungen zeigen, wie verspielt sich die großen digitalen Flächen nutzen lassen.

Apple Store: Der Store wird zur Bühne – die LED-Videowall zur Leinwand

Ein aktuelles Beispiel ist der Apple Store in Macau, den invidis ausführlicher analysiert hat.

invidis site inspection: Apple setzt auf neue LED-Technologie

Produktvorschläge hingegen finden bei Apple Platz auf den ausgestellten Screens beziehungsweise iMacs.

Offenbar verändert Apple aber gerade sein Instore-Marketing. Denn in den USA setzt man nun auf bislang nur online genutzte Kampagnen auch am Point of Sale. Damit versucht der Konzern derzeit seine iPhone-Verkäufe zu pushen.

Wie das Branchenmedium 9to5Mac an dieser Stelle berichtet, setzt der Konzern nun die Displays im Laden ein, um Apple GiveBack zu promoten. Dieses iPhone-Sonderverkaufsprogramm wurde bislang nur online genutzt.

Damit geht Apple in Ansätzen in Richtung einer Omnichannel-Markenkommunikation.

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